Artikel, Kommentare und Reflektionen

Philosophie

Wahrheit lädt immer genauere Untersuchung ein. Nur die Lüge fürchtet dies.

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Weg Gedanken

Immer wenn ich denke, ich hab’s, kommt wieder Verwirrung – der normale Prozess des Wachsens zum Unbegrenzten hin.

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Religion

Religiosität ist oft vergangenheitsbezogen. Man wühlt in den Gerümpelkammern der Traditionen.

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Tod und Sterben

Tod ist die Erinnerung an die Möglichkeit, die jederzeit eintreten darf,

dass mir wertvolle Beziehungen enden,

dass Positionen, die ich innehatte, sich auflösen,

dass Errungenschaften, die ich erworben hatte, vergehen,

dass Sicherheit gestört wird,

dass alles, auf was ich mein Leben gestützt hatte, zu Grunde erschüttert wird.

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Philosophische Meditationen

Die Sehnsucht nach Wesentlichkeit ist immens.

Deren Aufschiebung schafft erst die Dunkelheit, die falsche Identifikation ermöglicht.

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Kritischer Blick

In „Zukunft einer Illusion“ zeigte Freud auf, wie eine der Anmassungen von disfunktionalem Glauben darin liegt, dass man wirklich denkt, den Gotteszugang zu verlieren, wenn man ihn in Frage stelle. Es fordert Mut, gegen die Schrecken von Verdammnis und Gericht, und noch mehr von der diesseitigen Bedrohung von der Verstossung aus der Gruppe, vorzugehen.

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Praxis

In den Gedankenwelten zu leben, die der Geist ständig neu entwirft, bedeutet applizierter Unglaube, dass darunter wesentlicheres Sein befindet.

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Vegetarismus

Tiere sind entweder geliebte Haus- und Kuscheltiere oder tauchen unter in einer anonymen Masse, die wir dann töten lassen und auf dem Teller verspeisen.

Diese Irrationalität im Umgang mit Tieren bedeutet, dass man einige Tiere vermenschlicht und zur Kompensation mangelnder sozialer Beziehungen werden lässt und auf der anderen Seite Tiere instrumentalisiert für Eigeninteressen. Zwecks Gaumen- und anderen Selbst-Interessen werden sie entindividualisiert.

Gibt es einen trivialeren und sinnloseren Grund ein Mitwesen zu töten als eine Geschmacks-Vorliebe?

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Offene Briefe

jährlich schreibe ich einen Weihnachtsbrief für eine Tier-Organisation – den “offenen Brief an denkende Menschen”, der immer auch von einigen Aktivisten vor Metzgereien verteilt wird.

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Publikationen

Ananda Dham –

unser entlegener Berg-Ashram im Tessin

Die Sehnsucht nach einer Überschreitung der eigenen Selbstgrenzen steckt in jedem von uns. Nur fehlt einem oft der konkrete Anstoss und der Mut dazu.

Im Zustand der Gleichgültigkeit vor den wirklich wichtigen Themen unseres Menschseins, lebt man in einem konditionierten Zustand der Identifikation mit Nichtigem, Nebensächlichem, Vergänglichem.

Wenn dieser heiligen Sehnsucht kein Raum geschenkt wird, entlädt sie sich in Form einer Hoffnung nach Erfüllung im Zeitweiligen – das ist die nach aussen projizierte Gottessehnsucht. Unendliche Unruhe – die unbewusste Gewissheit, am wesentlichen Ziel seiner Erdeninkarnation vorbeizuleben – ist die Folge.

Ananda Dham ist eine Einladung, treu zur innersten Sehnsucht zu werden. Es ist ein Ort, an dem geübt wird, die feine Ahnung zu einer Gewissheit werden zu lassen.

Videos und Audios

Zum inneren Anstoss, nachdenken und teilen…

Grundlegende, wesentliche Fragen und Gedanken….

Spiritueller Tageskalender

So viele Tage werden einen von Krishna dieses Jahr wieder geschenkt.

In der Bhagavad gita spricht krishna von „mogham partha sa jivati“, vergeblich zu leben… Das hat mich immer nachdenklich gemacht.

Vertane Zeit ist am Ende verpasste Ewigkeit.

Die Tage werden gewogen, nicht gezählt.

TÄGLICHER SEELEN-ANSTOSS


Das ist ein Link zu einer Telegram-Gruppe, wo jeden Tag einen kleinen Anstoss für den inneren Weg publiziert wird. 

https://t.me/+h0NOjHVe0iU4NGVi

Kontakt

Für Fragen oder Kritik stehe ich jederzeit zur Verfügung.

radhe@gmx.net

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    In Bezug auf die Aussage im Caitanya Caritamrta 3.2.105-106 «Es gibt dreieinhalb Personen, welche die vertrautesten Gefährten von Sri Caitanya sind. Diese sind Svarupa Damodar Goswami, Ramananda Raya und Sikhi Mahiti. Die halbe Person war Sikhi Mahitis Schwester (Madhavi).» Srila Prabhupada sagt dann direkt, dass Madhavi nur als halb betrachtet werden könne, da sie eine…

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  • Offener Brief 2019

    Liebe Freunde gerade war die Sonnenwende – mögen wir diese Wende-Kraft gleich zum Anlass nehmen, einen Aufstand des Gewissens zu zelebrieren. Spächtli ist eine Kuh, die im letzten Frühling vom Stall abgehauen ist. Sie wanderte frei durch die Schweiz. Würde sie wieder eingefangen, erwartete sie das Messer vom Metzger.  https://www.20min.ch/schweiz/bern/story/-Wird-sie-gefasst–droht-ihr-der-Tod–20274110 Die Leser-Kommentare nehmen natürlicherweise Stellung…